Früh im kommenden Jahr gleich ein Konzert, das durchaus für einige Überraschungen – hoffentlich im positiven Sinne – gut sein könnte. Die Musik von Emanuel and the Fear, dem vielköpfigen Bandkollektiv um den wuschelhaarigen Emanuel Ayvas (optisch einem Björn Sonnenberg nicht unähnlich), lässt sich nämlich nur äußerst schwer mit wenigen Worten treffend beschreiben, weshalb sich wohl manch einer auch mit dem immer gerne bemühten, aber in diesem Falle ziemlich unsinnigen Arcade Fire-Vergleich behilft. Fast scheint es so, als würde die Band aus Brooklyn einfach das machen, was ihr gerade in den Sinn kommt – auch auf die Gefahr hin, dass zuweilen etwas gründlich misslingt.
Einen dementsprechend heterogenen Eindruck – stilistisch wie qualitativ – macht die aktuelle EP “Hands”, die in den USA bereits vergangenen Juni veröffentlicht wurde und am 27. Januar via Haldern Pop Records in Deutschland erscheint: Der kraftvolle Protestsong “Over And Over” und das hymnische “Song For The Rain” sind in Sachen Großartigkeit kaum zu übertreffen, die anderen Stücke fallen im Vergleich dazu leider ziemlich deutlich ab.
Trotz allem dürfte sich am 18. Januar ein Abstecher in den MUZclub mehr als lohnen – allein die Vorstellung, bis zu elf Musiker (Update: Am Ende werden es dann wohl doch “nur” sechs Personen sein) auf der nicht gerade überdimensionierten Bühne stehen zu sehen, zaubert mir schon ein Lächeln aufs Gesicht.
[weitere Termine: 17. Januar, Ludwigshafen – Das Haus // 19. Januar, Leipzig – Nato // 21. Januar, Haldern – Rock im Saal // 22. Januar, Münster - Fachwerk // 23. Januar, Berlin – Privatclub // 25. Januar, Hamburg - Uebel & Gefährlich // 27. Januar, Saarbrücken – Sparte 4]

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