Björn Kleinhenz, seit jeher einer der Lieblinge dieses Blogs, verkündete jüngst ein paar aufregende Neuigkeiten: Die Arbeiten an “Djago Bråk”, dem kommenden Album, sind mittlerweile fast beendet, so dass die Platte pünktlich zum Tourauftakt Ende April erscheinen kann.
Begleitet wird der Schwede bei den acht an äußerst lauschigen Orten stattfindenden Konzerten von Karin Wiberg am Cello und Jonathan Larsson am Akkordeon. Das werden sicher ganz besonders schöne Abende…
Live:
30.04. Hamburg – Hasenschaukel
01.05. Düsseldorf – Brause
02.05. Köln – King Georg
03.05. Wiesbaden – Walhalla Spiegelsaal
04.05. München – Kino Maxim
05.05. Dresden – Thalia Kino
06.05. Berlin – Grüner Salon (+ Pink Moth)*
07.05. Münster – AMP
* Anlässlich des gemeinsamen Auftritts mit Pink Moth erscheint übrigens demnächst auch eine Split-Single…
Thos Henley ist mir als aufmerksamem Leser des Konzerttagebuchs schon seit beinahe zwei Jahren ein Begriff. Immerhin hat Oliver den jungen, in Paris lebenden Engländer bei jeder Gelegenheit in den höchsten Tönen gelobt und ihn sogar zu einer der legendären Oliver Peel Sessions in sein Wohnzimmer eingeladen.
Mittlerweile ist Thos Henley, der die akustische Gitarre immer ganz besonders hochgeschnallt hat, sehr minimalistische (und auch recht seltsame) Tattoos an den Armen trägt und mich mit seiner großartigen, akzentuierten Stimme ein wenig an Beirut ohne Bläser erinnert, zum Glück nicht mehr nur den Musikfreunden in seiner französischen Wahlheimat vorbehalten: Am 29. April nämlich veröffentlicht KF Records den selbstbetitelten ersten Longplayer des Engländers und kurz darauf schaut er auch persönlich in Deutschland und Österreich vorbei.
Wer in den letzten Wochen ein paar Mal hier vorbeigeschaut hat, mag sie vielleicht bemerkt haben, meine Begeisterung für Tim Neuhaus und sein hervorragendes neues Album “The Cabinet”.
Um allerdings etwaige Abnutzungserscheinungen durch allzu viele Beiträge in allzu kurzer Zeit zu vermeiden, ist dies erst einmal der letzte Hinweis auf den über die Maßen sympathischen Songschmied (dafür allerdings mit drei Neuigkeiten auf einmal):
1) Das nicht für Epileptiker geeignete Video zur neuen Single “Troubled Minds” gibt es ab sofort bei putpat.tv zu sehen.
2) Der Remix-Wettbewerb zu “As Life Found You” ist mittlerweile beendet und zehn Beiträge stehen bei Soundcloud zum kostenlosen Download bereit – darunter auch dieses Schmuckstück:
Tim Neuhaus – “As Life Found You” (Aint Remix)
3) Heute Abend fällt in Leipzig der Startschuss zur Tour. Gerüchte besagen, dass beim Konzert in Hamburg Marcus Wiebusch die zweite Stimme beim “Lisztomania”-Cover singen wird. Bitte überprüfen!
09.03. Leipzig - Werk 2
10.03. Jena - Rosenkeller
11.03. Berlin - Comet
12.03. Magdeburg - Projekt 7
14.03. München - Ampere
15.03. Stuttgart - Zwölfzehn
16.03. Münster - Gleis 22
17.03. Oberhausen - Druckluft
18.03. Hamburg - Molotow
19.03. Bremen - Tower
20.03. Köln - Studio 672
21.03. Saarbrücken - Garage
22.03. Frankfurt - Das Bett
01.04. Düsseldorf - Forum Freies Theater
02.04. Haldern - Haldern Pop Bar
The same procedure as (almost) every year:Friska Viljor veröffentlichen am 25. März bei Haldern Pop Recordings ihr mittlerweile viertes Album “The Beginning of the Beginning of the End” und machen uns mit dem funkensprühenden Power-Folkpop-Tischfeuerwerk “Larionov” schon einmal den Mund wässrig.
Friska Viljor – “Larionov”
Eine Tour folgt im April und Mai – im Erlanger E-Werk machen die Schweden am 4. Mai Halt.
Knapp anderthalb Jahre nach dem äußerst feinen Debütalbum “A Farewell To Oblivion” steht nun die Veröffentlichung des zweiten Longplayers der Nürnberger Americana-Lokalmatadoren The Grand Paradiso kurz bevor.
“Ten Thousand Islands” erscheint am 18. März bei Beste! Unterhaltung und soll sich laut Label “weiter in die Gefilde der Folk- und Indiesounds” vorwagen als der doch sehr americanalastige Vorgänger. Dass das neue Konzept bestens aufgehen könnte, beweist die seit dem vergangenen Freitag als Download erhältliche Single “Lie To Me”, die ich nicht nur der schönen Geigen und der leicht britpoppigen Grundstimmung, sondern auch der hervorragenden B-Seite (ein Cover des Iron Maiden-Klassikers “The Number of the Beast”) wegen nur wärmstens empfehlen kann.
Dass Josh T. Pearson nicht auf kommerziellen Erfolg und Charts-Platzierungen schielt, legt schon die durchaus extravagante Haarpracht des gebürtigen Texaners, der seit einiger Zeit in Paris lebt und dort hin und wieder gefeierte Konzerte im kleinsten Rahmen gibt, nahe.
Auch die nicht gerade umfangreiche Diskographie des ehemaligen Lift to Experience-Frontmannes bestätigt den Verdacht, dass Josh T. Pearson mit seiner Musik edlere Motive als Ruhm und Reichtum verfolgt. Seit dem Ende von Lift to Experience, die nach nur einem hochgelobten Doppel-Album (“The Texas-Jerusalem Crossroads”, 2001) aus der Welt schieden, hat der Amerikaner abgesehen von einem unauthorisierten Live-Mitschnitt genau einen Song (ein Cover des Hank Williams-Klassikers “I´m So Lonesome I Could Cry” auf einer Split 7″ aus dem Jahr 2006) veröffentlicht.
Angesichts einer solch ausgeprägten Eigenbrötlerei ist die im März anstehende Veröffentlichung von Josh T. Pearsons Solo-Debüt “Last Of The Country Gentlemen” (11. März, Mute) fast schon als kleine Sensation zu werten – bei Slowcoustic wurde die Platte jüngst sogar als potenzielles Album des Jahres ausgerufen. So weit würde ich allerdings nicht gehen – mir erscheint das sieben Songs mit einer Laufzeit von rund einer Stunde (!) umfassende Werk zumindest nach dem ersten Hördurchgang etwas sehr karg und knurrig, aber vielleicht ändert sich das mit der Zeit ja noch…
Die im Video gespielte Piano-Version von “Country Dumb”, der ersten Single von “Last Of The Country Gentlemen”, gibt es als kostenlose Mp3 für alle Newsletter-Abonnenten. Schnell eintragen!
Tour:
04.04. Berlin – Comet Club
05.04. Hamburg – Grüner Jäger
06.04. Köln – Studio 672
07.04. Frankfurt – Ponyhof
An einem der letzten Tage des vergangenen Jahres wurde hier auf “Jensen´s Camera”, das neue Album der amerikanischen Folkpop-Zwillingsschwestern Sara und Elizabeth Fay alias The Ian Fays hingewiesen. Knapp zwei Wochen später gastierten die Schwestern und eine Mitstreiterin in Wien, wo sie neben einem Konzert im Rhiz auch zwei Songs für They Shoot Music spielten.
Eventuell ist es ja jemandem schon einmal aufgefallen: Ich ein Freund von leicht verstrubbelten Frauen mit großen Augen und putzigen Stimmen. Weil das so ist, sehe ich dem 22. April schon freudig entgegen. Da veröffentlicht Alessi Laurent-Marke alias Alessi´s Ark bei Bella Union nämlich ihr neues Album “Time Travel”.
“Wire”, der erste Song daraus, lässt schon einmal Großes erwarten:
99,9% aller Bands würden sich mit dem Kopf voran in ein Hornissennest fallen lassen, um wenigstens einmal im Leben einen so fantastischen Song wie “Mermaid” zu schreiben.
Zu diesen 99,9% gehören Okkervil River selbstredend nicht – Will Sheff und Co. können es sich sogar leisten, “Mermaid” gar nicht erst für ihr kommendes Album “I Am Very Far” (erscheint im Mai) zu berücksichtigen…diese alten Angeber wieder! Ich mag sie. Sehr sogar.