Verfrühte Weihnachtsgeschenke verteilen momentan viele Bands. “Asteroids”, die auf der Bandhomepage zum kostenlosen Download bereitstehende aktuelle EP der Talking Pets aus München, hat mit Weihnachten an und für sich aber gar nicht viel zu tun und wird deshalb (wie eigentlich alle guten Geschenke) auch lange nach den Festtagen noch interessant sein. Wir haben mal reingehört:
Asteroids Jn: Klingt ein wenig nach den Get Up Kids, oder? Nur ohne das Düdelüü-Keyboard. Dafür mit leichten Stadionrock-Ansätzen. Ch: Da kann ich dir nur zustimmen. Mir gefällts – der Song hat echte Hit-Qualitäten.
Circles Ch: Ich finde, das hört sich alles sehr US-amerikanisch an. (lacht) Jn: Stimmt. Moderner College-Rock eben – vor zehn Jahren wären die damit sicher durch die Decke gegangen.
The Sea Ch: Der Song könnte jetzt glatt von Death Cab For Cutie sein – der Gesang und der ganze Aufbau erinnern mich schon sehr an die Herren aus Seattle.
Fazit Ch: Schade eigentlich nur, dass die EP so schnell vorbei ist. Sonst habe ich da allerdings gar nichts auszusetzen, weil das genau meinem Geschmack entspricht. Jn: Ich hätte da jetzt auch noch eine Weile länger zuhören können! Ch: Mir gefällt vor allem, dass nicht versucht wird, krampfhaft einem kurzfristigen Hype hinterherzurennen – mit Dreiecken und Kreuzen im Bandnamen, einem verschwommenen Coverfoto in Pastellfarben und all so einem Quatsch. Das ist halt klassischer Indie-Pop, der vor zehn Jahren schon gut gewesen wäre und auch in zehn Jahren noch hörenswert sein wird.
Warum hingehen? Konstanz ist in Zeiten, in denen Bands zuerst in den Himmel gelobt werden, um schließlich nach zwei Alben wieder sang- und klanglos zu verschwinden, eine seltene Tugend. Nada Surf dagegen wirken wie die Konstanz in Person, versteht es doch kaum eine andere Band so gut, ein Lieblingsalbum nach dem anderen zu veröffentlichen und dabei immer im Großen und Ganzen der vor knapp anderthalb Jahrzehnten eingeschlagenen Linie treu zu bleiben. Wer noch?Tall Ships (Brighton) – ausgefuchster Indie-Rock mit Mathcore-Anleihen, Ezra Furman (Chicago) – vielseitige Singer/Songwriterei mit einem Hang zu Sixties-Melodien.
Allo Darlin´ // 16.11.12 Club Stereo Warum hingehen? An sich weiß ich so gut wie gar nichts über Allo Darlin´ (außer, dass die Band nicht – wie bei dem Namen eigentlich zu erwarten wäre – aus Frankreich, sondern aus England kommt). Wer allerdings beim Konzerttagebuch seit einer ganzen Weile immer wieder lobend erwähnt wird und noch dazu eine mehr als liebenswerte Tweepop-Version des Springsteen-Klassikers “Atlantic City” abliefert, kann eigentlich nur gut sein.
Warum hingehen? Die von TV Noir organisierten Konzertreisen bestechen generell mit hoher Qualität und lauschiger Atmosphäre (vor allem, wenn das Konzert am Samstag kurzfristig noch in den Rio Palast verlegt werden sollte), aber diesmal scheint die Kombination besonders reizvoll: Cherilyn MacNeil alias Dear Reader trifft mit ihren klug arrangierten Songs auf die Sympathieträger von Herrenmagazin und das freundlichste Lachen der deutschen Musiklandschaft. Was noch? Herrenmagazin haben extra für die Tour eine Akustik-EP namens “Der lange Weg zur Müdigkeit” aufgenommen. Gibts für kleines Geld am Merchandise-Tisch.
Hey Rosetta! // 17.11.12 E-Werk Warum hingehen? Ein Besuch beim Kreativmarkt Fingerhood lohnt sich eh – warum dann nicht einfach ein wenig länger im E-Werk bleiben und gleich noch das Konzert der Kanadier Hey Rosetta! (die natürlich auch schon mit ihren Landsleuten Arcade Fire verglichen wurden) mitnehmen? Eben! Wer noch?Jonathan Kluth (Berlin) – melancholische Popsongs.
Ezra Furman – The Year Of No Returning Schoenwetter Schallplatten, 02.11.2012 Für Freunde von: Jonathan Richman, Tom Petty, Ezra Furman & The Harpoons
Ezra Furman kennen einige von Euch sicher als Frontmann von Ezra Furman & The Harpoons, die vor einer Weile mit “Take Off Your Sunglasses” einen veritablen Semi-Hit landeten. Mittlerweile ist der Songschreiber aus Chicago vorwiegend alleine unterwegs und mit “The Year Of No Returning” erscheint sein erstes Solo-Album, das er demnächst als Support von Nada Surf live präsentieren wird, nun auch bei uns.
1) Dr. Jekyll & Mr. Hyde Jn: Klingt, als wäre er den Siebzigern entsprungen. Ch: Allerdings mag ich die Instrumentierung mit Cello und so sehr gerne.
2) American Soil Ch: Der Song hat – wie der erste auch – einen leichten Mystery-Touch. Besser kann ich das nicht beschreiben. Jn: Er sitzt schon irgendwo in der Wüste und erzählt da seine Western-Geschichten, oder? Aber gut, das Lied heißt ja auch “American Soil”. Ch: Mystery-Western-Rock!
3) Lay In The Sun Jn (schaut skeptisch): Kevin Devine war damals in Aschaffenburg als Vorband von Nada Surf super. Fällt Dir mehr ein zu dem Lied? Ch: Hmmm, ist halt so eine recht nette Ballade. Aber auch nichts besonderes.
4) Sinking Slow Jn: Beginnt so, wie der Titel erwarten lässt. Ch: Gehauchter Gesang zum Piano – das gefällt mir nicht so. Ich befürchte, dass das bis zum Ende so weitergeht. (Pause) Vielleicht setzen aber doch auch noch weitere Instrumente und ein Chor ein.
5) That´s When It Hit Me Jn: Ich stelle mir bei dem Song Frauen in Petticoats vor, die von Männern durch die Luft gewirbelt werden. Ch: In einem Milchshake-Laden in den späten Fünfzigern. Bisher mein Lieblingslied des Albums. Jn: Meines auch. Popowackeln ist immer gut.
6) Down Jn: Insgesamt ist die Platte schon recht abwechslungsreich – teilweise sogar innerhalb der einzelnen Songs. Ch: Wobei mir die ruhigeren Stellen nicht ganz so gut gefallen.
7) Cruel Cruel World Ch: Das ist fast ein klassisches Tom Petty-Lied. Jn: Bestimmt mag mein Vater das – das ist auch schön radiotauglich. Ch: Stimmt schon, das ist sehr eingängig. Jetzt kommt dafür aber bestimmt gleich wieder eine eher langweilige Ballade…
8) Are You Gonna Break My Heart? Jn: Die besten Lieder sind ja immer die, in denen jemand leidet. Das wird ja in “Vincent” ausführlich erklärt. Ch: In seinem Verlauf hat sich das Album insgesamt schon deutlich gesteigert. Jn: Es wird. Wahrscheinlich wird es auch nach mehreren Hördurchgängen noch besser.
9) Bad Man Ch: Der Gesang erinnert mich jetzt schon ein wenig an Krusty, den Clown. Da überschlägt sich die Stimme auch immer so, wenn er sich ans Piano setzt und singt. Aber abgesehen davon ist der Song nicht übel. Jn nickt
10) The Queen Of Hearts Ch: Endlich auch noch ein Saxophon! Jn: Unser Lieblingsinstrument. Ch: Hier quäkt es aber wenigstens nicht allzu sehr herum… Jn: …wobei es in dem an sich schönen Lied schon recht überflüssig ist.
Fazit Ch: Insgesamt ist das jetzt nicht unbedingt meine Lieblingsmusik, aber sonst kann man sich das Album schon recht gut anhören.- 6 Punkte Jn: Für mich hat das Album eben Höhen und Tiefen. Die besseren Songs höre ich mir gerne noch öfter an, auf die anderen kann ich allerdings gut verzichten.- 5 Punkte
Tourdaten (Support von Nada Surf):
05.11.12 (AT) Feldkirch – Saumarkt Theater (nur Ezra Furman)
06.11.12 (AT) Innsbruck – Weekender
07.11.12 (AT) Wien – Flex
08.11.12 (AT) Graz – Postgarage
09.11.12 (AT) Linz – Ann & Pat (nur Ezra Furman)
10.11.12 Heidelberg – Karlstorbahnhof
11.11.12 Friedrichshafen – Bahnhof Fischbach 12.11.12 Nürnberg – Hirsch
13.11.12 Osnabrück – Rosenhof
14.11.12 Berlin – C-Club
15.11.12 Braunschweig – Meier Music Hall
16.11.12 Freiburg – Jazzhaus
17.11.12 Bochum – Zeche
Kevin Holtmann war für Auf Touren beim Nada Surf-Konzert in Augsburg und hat nur Gutes zu berichten. Ergänzend dazu empfiehlt sich die Bildergalerie von Marco Merten bei Rote Raupe.
Stefan Gnad portraitiert in den Nürnberger Nachrichten die fränkische Folk-Hoffnung Schleuse, die im Rahmen des Bardentreffens am 28. Juli um 20.15 Uhr auf dem Lorenzer Platz spielt.
Jn und Ch waren am Freitag in Erlangen beim TV NoirOpen Air Konzert mit Tex und den hervorragenden SEA + AIR. Ein kleiner Bericht von Ch findet sich bei Rote Raupe.
Rue Royale besuchten diese Woche unter anderem Belgien und spielten in einem kleinen Buchladen nahe Brüssel eine hübsche Version von “Knocked Back To The Start” ein:
Tourdaten Nada Surf:
16.08.12 (CH) Le Locle – Rock Altitude
17.08.12 (CH) Turtmann – Gampel Open Air
06.11.12 (AT) Innsbruck – Weekender
07.11.12 (AT) Wien – Flex
08.11.12 (AT) Graz – Postgarage
10.11.12 Heidelberg – Karlstorbahnhof
11.11.12 Friedrichshafen – Bahnhof Fischbach 12.11.12 Nürnberg – Hirsch
13.11.12 Osnabrück – Rosenhof
14.11.12 Berlin – C-Club
15.11.12 Braunschweig – Meier Music Hall
16.11.12 Freiburg – Jazzhaus
17.11.12 Bochum – Zeche
Tourdaten SEA + AIR: 02.08.12 Würzburg – Kellerperle
03.08.12 Münster – Pension Schmidt
04.08.12 Beelen – Krach am Bach Festival
15.08.12 Kiel – Prinz Willy
16.08.12 Hamburg – Küchensessions Festival
19.08.12 Diez – Habibi
23.08.12 Stuttgart – Merlin
24.08.12 Esslingen – Spinnerei
25.08.12 Halver – Midsummer Open Air
26.08.12 Solingen – Waldmeister
31.08.12 Zittau – Galerie Steinherold
01.09.12 Dresden – Sound Of Bronkow Festival
Tourdaten Rue Royale: 17.09.12 München – Muffathalle Café
18.09.12 Heidelberg – Häll
19.09.12 Hannover – Bei Chez Heinz
20.09.12 Berlin – Berghain Kantine 24.09.12 Bamberg – Morph Club
25.09.12 Hamburg – Prinzenbar
28.09.12 Dortmund – Hafenliebe
29.09.12 Köln – Studio 672
06.10.12 (AT) Wien – Waves Vienna 27.10.12 Nürnberg – Nürnberg.Pop
Nada Surf ist die wohl verlässlichste Band des Planeten. Seit gut anderthalb Jahrzehnten veröffentlichen die Amerikaner ein Lieblingsalbum nach dem anderen. Auch live gilt das Motto “keiner wird vergessen” und so kommen Matthew Caws und Kollegen nach ihren Konzerten im Januar im Laufe des Jahres einfach so oft immer wieder, bis sie wirklich überall Halt gemacht haben. Ein sehr schönes Video zu “Waiting For Something” hat das Trio dieser Tage übrigens auch veröffentlicht. (danke an Jn für den Hinweis!)
Tourdaten:
13.07.12 (CH) Montreux – Miles Davis Hall
16.07.12 Dortmund – FZW (Kleiner Saal, akustisch)
17.07.12 Dresden – Beatpol (akustisch) 18.07.12 Augsburg – Kantine
20.07.12 (AT) Eberndorf – Acoustic Lakeside Festival
21.07.12 Rüsselsheim – Phono Pop Festival
16.08.12 (CH) Le Locle – Rock Altitude
17.08.12 (CH) Turtmann – Open Air Gampel Festival
06.11.12 (AT) Innsbruck -Weekender
07.11.12 (AT) Wien – Flex
08.11.12 (AT) Graz – Postgarage
10.11.12 Heidelberg – Karlstorbahnhof
11.11.12 Friedrichshafen – Bahnhof Fischbach 12.11.12 Nürnberg – Hirsch
13.11.12 Osnabrück – Rosenhof
14.11.12 Berlin – C-Club
15.11.12 Braunschweig – Meier Music Hall
16.11.12 Freiburg – Jazzhaus
17.11.12 Bochum – Zeche
Auch nicht zum ersten Mal in diesem Jahr schauen die hinreißenden Ruth und Brookln Dekker alias Rue Royale bei uns vorbei – zu den bereits feststehenden Konzerten dürften sich in den kommenden Wochen noch ein paar weitere Termine gesellen. Da es ansonsten wenig Neues gibt beim britisch-amerikanischen Duo, an dieser Stelle noch fix ein goldener Oldie als musikalische Untermalung:
Tourdaten:
21.07.12 Rüsselsheim – Phono Pop Festival 17.09.12 München – Muffathalle (Café)
18.09.12 Heidelberg – Häll
19.09.12 Hannover – Bei Chez Heinz
20.09.12 Berlin – Berghain Kantine
25.09.12 Hamburg – Prinzenbar
28.09.12 Dortmund – Hafenliebe
29.09.12 Köln – Studio 672
The Moonband (27. Januar, K4 Zentralcafé Nürnberg)
“Wir spielen jetzt einen Song von unserem vorletzten Album. Also von dem, das schon ein wenig älter ist. Gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten, wenn man zwei CDs draußen hat.” – Eugen Mondbasis
Lieblingssongs des Monats:
Einar Stray – Arrows (Video)
Einar Stray – Caressed
Nada Surf – Teenage Dreams
Nada Surf – When I Was Young (Stream & Download)
The Black Atlantic – Rohirrim (Stream & Download)
Radical Face – Ghost Towns
Radical Face – Always Gold (Video)
First Aid Kit – King Of The World
John K. Samson – Heart Of The Continent
John K. Samson – When I Write My Master´s Thesis (Stream)
Dass Männer mit zunehmendem Alter dazu tendieren, ein wenig wunderlich zu werden, wird zumindest der weibliche Teil der werten Leserschaft heftig nickend bestätigen können. Natürlich sind auch Musiker nicht vor der Midlifecrisis gefeit, weshalb viele Bands irgendwann höchst fragwürdige künstlerische Entscheidungen treffen und entweder in die komplette Belanglosigkeit abtauchen oder sich mit experimentellen Höhenflügen gewaltig verzetteln.
Die Mittvierziger von Nada Surf (Schlagzeuger Ira Elliott feiert im kommenden Jahr sogar schon seinen 50. Geburtstag), seit jeher unglaublich sympathische und bodenständige Typen, setzen trotz ihres kritischen Alters auf ihrem nunmehr sechsten Studioalbum “The Stars Are Indifferent To Astronomy” (City Slang, 20. Januar) ihren vor rund anderthalb Jahrzehnten eingeschlagenen Weg unbeirrt fort und machen auch diesmal genau das, was sie schon immer machen: Melodieverliebten College-Rock mit großen Refrains und herzzerreißend schönen Momenten. Ein wenig schroffer und ungeschliffener als der sehr schmeichelnde Vorgänger “Lucky” (auf dem sich mit “See These Bones” der beste Song, den die New Yorker jemals geschrieben haben, versteckt) ist das neue Werk ausgefallen und gerade dieses Ungestüme unterstreicht das ewig Jugendliche, das Nada Surf immer noch anhaftet.
“Waiting For Something”, “When I Was Young”, “Jules And Jim” und “Teenage Dreams” heißen die stärksten Songs auf “The Stars Are Indifferent To Astronomy” und allein an den Titeln ist zu merken, dass Matthew Caws und seine beiden Freunde eben doch ein Bewusstsein für tickende Uhren und den unglücklichen Umstand, dass alles auf dieser Welt vergänglich ist, haben. Von altersbedingter Wunderlichkeit ist die Band aber dennoch meilenweit entfernt.- 7/10
Nada Surf: “When I Was Young”
Nada Surf: “Waiting For Something”
Tour – 19.1.12 Haldern, Haldern Pop Bar (20 Jahre Intro) / 21.1.12 (A) Wien, Arena / 22.2.12 (A) Graz, Posthof (+ WATERS) / 25.2.12 München, Backstage Halle (+ WATERS) / 26.2.12 Berlin, Huxley´s (+ WATERS) / 27.2.12 Hamburg, Markthalle (+ WATERS) / 28.2.12 Köln, Live Music Hall (+ WATERS).
Als die New Yorker Helden Nada Surf vor gut zwei Wochen die Termine ihrer Europatournee im kommenden Februar bekannt gaben, geisterten nur ein paar vage Gerüchte über ein im Winter erscheinendes neues Album herum. Mittlerweile sind erfreulicherweise allerdings Nägel mit Köpfen gemacht: “The Stars Are Indifferent to Astronomy”, der von Chris Shaw produzierte sechste Longplayer von Matthew Caws, Daniel Lorca und Ira Elliot, erscheint am 27. Januar 2012 bei City Slang.
Tim Neuhaus hat uns in diesem noch jungen Jahr schon viel Freude bereitet: Zuerst erschien das hervorragende Album “The Cabinet” (Grand Hotel van Cleef), dem wenig später ein wirklich sagenhaft schönes Video zur ersten Singleauskopplung “As Life Found You” folgte.
Seit gestern ist nun die zweite Single “Troubled Minds” als digitaler Release erhältlich und auch hier lohnt es sich, zuzugreifen. Einerseits natürlich, weil der melodieverliebte Song nach einem Jahrmarktorgel-Intro direkt zu Herzen geht und mindestens fünf Caws auf der Nada Surf-Skala der reinen Schönheit erreicht, andererseits aber auch, weil die Single zudem mit einem Cover des Phoenix-Überhits “Lisztomania” als B-Seite aufwartet.
Einziger Wermutstropfen im randvollen Glas der Begeisterung über den hochbegabten Tim Neuhaus ist, dass er auf seiner demnächst beginnenden Tour nicht in Franken vorbeischaut.
Wenn eine Lieblingsband wie Nada Surf (die definitiv zu meinen All-Time-Top-5 gehören) ein neues Album ankündigt, ist das eine wunderbare Nachricht. Bei “If I Had A Hi-Fi”, der voraussichtlich im März erscheinenden neuen Platte von Matthew Caws und Co., mischt sich zumindest bei mir ein wenig Skepsis in die Vorfreude, denn immerhin handelt es sich dabei um ein Coveralbum. So etwas kann ja durchaus auch mal komplett in die Hose gehen. Aber ich bin zuversichtlich – schließlich haben mich Nada Surf noch nie enttäuscht und das Cover von “Enjoy The Silence”, das es bereits jetzt auf Myspace zu hören gibt, klingt durchaus vielversprechend.