[album] Mexican Elvis – „John Frum Alaska“

Schon vor einiger Zeit war hier von Mexican Elvis und der frohen Kunde eines nahenden Albums die Rede. Übermorgen ist es dann also soweit: „John Frum Alaska“ (Kyr Records) steht in den Regalen und sollte umgehend gekauft, gehört und geliebt werden. Spezielle Highlights unter den elf Songs der Platte sind auch nach mehreren Hördurchgängen unheimlich schwer auszumachen, zumal einfach alles zu passen scheint. „The Washington DC“ als Blaupause eines perfekten Popsongs, das sieben Minuten vor sich hinschwelgende „Drop Hawaii“, das anrührende „Friends“, das geradewegs aus Omaha (wo die Platte auch gemastered wurde) herübergeschwappte „Street Lights“ und „He Spent Three Years Trying To Enter The Eurovision Song Contest“, das mit einem Handstreich all den Euro-Trash und Schlagermüll, mit dem diese Veranstalung Jahr für Jahr nervt, wegwischt – das alles sind schon ganz besondere Geniestreiche, die ihresgleichen suchen.

Dass es Mexican Elvis drauf haben, wusste ich schon immer – die bisherigen Veröffentlichungen waren ja beeindruckend genug. Aber dass sie es so dermaßen drauf haben, hätte ich dann doch nicht gedacht. Fantastisch!

Trackliste
1. He Spent Three Years Trying To Enter The Eurovision Song Contest
2. The Washington DC
3. Drop Hawaii
4. Friends
5. Gore Tex Jacket
6. Attonement Cover
7. Street Lights
8. Amongst Us There´s A Cannibal
9. Something Overheard At The Bavarian Filmstadt
10. At 6.30 You Come To Me
11. Say You´re Wrong

Am 16. September eröffnen Mexican Elvis im E-Werk zusammen mit den Niederländern The Black Atlantic und Get Closer aus Erlangen die neue Saison des Umsonst&Drinnen Club. Eintritt frei!

Advertisements

Ein Kommentar

  1. Ich wünsch mir dann ein kühleres Büro. Hast du schon mal versucht mit denaturiertem Gehirn den Nobelpreis zu gewinnen? …. Eben. Aber ansonsten. Spitzensommer 🙂

    Ich hab im Moment gar keine Zeit mir, die ganze Musik, die ich gerne hören will, zu besorgen, geschweige denn dafür sie anzuhören. Ich versuche dein Blog schon zu meiden, weil da ja ungefähr drei Mal am Tag irgendwelche Sachen stehen, die so klingen, als könnten sie mir gefallen. Hier schon wieder. Ah. Und The Black Atlantic im E-Werk. Da muss ich hin. Was ist eigentlich dieses Jahr mit dem „Sunday is what you make it“ passiert? Hab ich das schon verpasst?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s