Isländisches Wochenende

Das (äußerst herbstliche) Wochenende stand bei mir musikalisch gesehen ganz im Zeichen zweier wundersamer Kapellen aus Island:

1) Hjaltalín

Bei Hjaltalín muss ich immer an einen schönen Abend im April 2009 denken, an dem die Band im Rahmen der Haldern Pop Tour zusammen mit der Marching Band und Wildbirds & Peacedrums im Erlanger E-Werk gastierte. Märchenhafte Songs, ein Fagott und grüne Schuhe an Högni Egilssons Füßen.

Am 17. September erscheint auf Kimi Records „Terminal“, das zweite Album von Hjaltalín, auch bei uns in Deutschland. Allerdings ziehe ich wohl weiterhin den Vorgänger „Sleepdrunk Seasons“ vor – die neuen Songs sind mir nämlich (trotz unbestreitbarer Qualitäten) etwas zu kühl und sixties-lastig geraten…

2) Rökkurró

Fehlt bei Hjaltalín diesmal leider ein wenig das Märchenhafte, hat „í Annan Heim“, das neue Album von Rökkurró, davon reichlich zu bieten. Zum einen liegt das an den verträumten, melancholischen Melodien, zum anderen aber sicher auch an der Tatsache, dass sämtliche Texte komplett in Isländisch, einer zauberhaften Sprache mit vielen Sonderzeichen, gehalten sind. Die feengleiche Stimme von Hildur Kristín Stefánsdóttir tut ein Übriges dazu, dass die Platte so schön klingt wie das Cover aussieht.

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