Isländisches Wochenende, Teil 2

Vergangenes Wochenende ging es hier bereits um die neuen Alben von Hjaltalín und Rökkurró – beschäftigt man sich aber mit aktuellen Veröffentlichungen aus Island, darf auch das am kommenden Freitag erscheinende „Innundir Skinni“ von Òlöf Arnalds keinesfalls außer Acht gelassen werden. 

Die sympathische junge Dame ist zwar erst seit Kurzem bei One Little Indian Labelkollegin der großen Björk (die im Song „Surrender“ einen Gastauftritt hat), musiziert aber schon seit einigen Jahren erfolgreich im Dunstkreis von geschätzten Künstlern wie Múm und Sigur Rós. Dementsprechend wurde „Innundir Skinni“  auch von Kjartan Sveinsson, dem Keyboarder der Letztgenannten, sowie dem äußerst umtriebigen Davíð Þór Jónsson (u.a. aktiv bei Mugison) produziert. Musikalisch knüpft das neue Werk mit seinen minimalistischen Arrangements und dem ätherischen Gesang fast nahtlos an den hervorragenden Vorgänger „Við Og Við“ (2007) an. Der gravierendste Unterschied zwischen den beiden Platten ist wohl, dass Òlöf Arnalds mittlerweile auch einige Texte in englischer Sprache im Repertoire hat, was wahrscheinlich ihrer gestiegenen Popularität geschuldet ist – immerhin geht es bald auf US-Tour.

Der ergreifenden Schönheit von „Innundir Skinni“ tut das allerdings keinen Abbruch. Dringende Empfehlung für stürmische Herbst- und eisige Wintertage!

Live:
21.09.10 Berlin – Privat Club
23.09.10 Hamburg – Reeperbahn Festival

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5 Kommentare

  1. Das aktuelle Cover erinnert mich irgendwie an CocoRosie. Auf einem Bild im Innenteil trägt Òlöf Arnalds auch so einen seltsamen Hut/Schleier, mit dem sie sich gut im Video zu „Lemonade“ machen würde…

  2. Vielen lieben Dank. Das Album ist ja wirklich wunderschön. Ich bin gerade total hingerissen. Und Björk in „Surrender“… Ich hab richtig Gänsehaut beim Hören bekommen. Außerdem freut es mich, dass dir Rökkurró auch so gut gefallen.

  3. Ach schön. Und was heißt Allt I Guddi? Und Frage Nummer 2: Wo hast du dir das Album gekauft? Das gabs doch nicht etwa beim MonoTon, oder? Großer, großer Nachteil vom nicht mehr in Nürnberg wohnen: Ich muss meine CDs entweder bestellen oder Sammeleinkäufe machen, wenn ich mal wieder in einer anderen Stadt bin. Aber nirgendwo ist es so schön und vorallem auch günstig, wie im MonoTon :(.

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