Review: The Bewitched Hands – Birds & Drums

The Bewitched Hands: „Birds & Drums“
(Sony Music, 19.11.2010)

Die richtige Platte zur falschen Zeit. Das ist – schlicht ausgedrückt – „Birds & Drums“, das Debütalbum der Bewitched Hands. Manchmal fühlen sich die Songs des Sextetts aus dem französischen Reims, das im Sommer (damals noch unter dem sperrigen Namen The Bewitched Hands On The Top Of Your Heads) mit einer großartigen EP aufhorchen ließ, im tristen November einfach etwas arg deplaziert an. Leichtfüßiger Überschwang wie im hymnischen „Work“ und luftige Schwelgerei wie in „Happy With You“ gehen eben nicht ganz zusammen mit kaltem Nieselregen in Städten, in denen gerade der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Meeresrauschen und Lagerfeuer am Strand sind schon eher die richtigen Rahmenbedingungen für diese von charmantem französischen Akzent gekrönte Mischung aus Indiefolk, Sixties-Pop (die allzu naheliegenden Verweise auf die Beach Boys und die Beatles spare ich mir hier einmal) und Britrock.

Obwohl „Birds & Drums“ seine wahre Qualität erst in einigen Monaten entfalten wird, darf den Bewitched Hands schon jetzt attestiert werden, dass ihnen eine hervorragende Debüt-LP voller Hits gelungen ist.

Trackliste:
1. Happy with you
2. Birds & Drums
3. Underwear
4. So Cool
5. Cold
6. Work
7. Hard to cry
8. Out of myself
9. Kings Crown
10. 2 4 Get
11. Staying around
12. Sea
13. Sahara Dream

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