{EP} Alaska Square – „Cosmodrive“

Eine angenehme Seite der Bloggerei ist, dass in schönen Abständen junge Bands mit mir in Kontakt treten und mich bitten, mir ihre Sachen anzuhören. Das freut mich sehr, zumal es mir das Gefühl gibt, wichtig zu sein eine Mail von einem enthusiastischen Musiker, der wirklich hinter dem steht, was er macht, x-mal aufrichtiger und wertvoller ist als eine von einem PR-Menschen, der eine Band in den Himmel lobt, weil es eben sein Job ist.

Der langen Rede kurzer Sinn: Oft sind die angepriesenen Alben / EPs / Songs erstaunlich ausgefeilt. Gerade die französische Hauptstadt hinterlässt immer wieder einen äußerst positiven Eindruck. Ich erinnere mich zum Beispiel an Mondrian, die Jana und mich mit ihrer EP „Pop Shop“ jüngst in vorweihnachtliche Verzückung versetzten.

„Cosmodrive“, die Debüt-EP des Quartetts Alaska Square, strebt zwar musikalisch in eine ganz andere Richtung, aber auch hier gilt die einfache Formel Paris = hörenswert. Luft nach oben lässt der pathosgeschwängerte, düstere Indie-Rock der Band, zu deren Vorbildern laut Bassist Jeff Radiohead, Interpol, My Bloody Valentine, Explosions in the Sky und Sonic Youth gehören, im Moment zwar schon noch, aber gerade das wirklich sehr gute Titelstück nährt die Hoffnung, dass von Alaska Square in Zukunft noch Einiges zu erwarten ist.

Links: FacebookMyspace

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s