Tourempfehlung: Nathaniel Rateliff

Nathaniel Rateliff ist eine etwas kauzige Erscheinung. Mit seiner gedrungenen Figur und seiner Vorliebe für extravagante Bärte, seltsame Kopfbedeckungen und rätselhafte Tätowierungen (Rechtecke auf den Unterarmen!) läuft der ehemalige Lastwagenfahrer aus Denver jedenfalls nicht Gefahr, von Horden kreischender Teenager auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden.

Ohnehin dürften diese nicht unbedingt zur Zielgruppe der aus der Zeit gefallenen Mischung aus beseeltem Folk und erdigem Country, die Nathaniel Rateliff so meisterhaft beherrscht, gehören. „Like an old-time revival“ (wie es im Song „We Never Win“ heißt) klingt auch „In Memory of Loss“, das exzellente Debütalbum des Amerikaners. Zentrales Element der schmerzhaft-schönen, von der Begleitband The Wheel zurückhaltend und stimmig akzentuierten Songs ist stets Nathaniel Rateliffs markante Stimme, deren elegantes Timbre an den Lambchop-Mützenmann Kurt Wagner erinnert.

Kommende Woche geben Nathaniel Rateliff & The Wheel vier Konzerte in Deutschland – hingehen sei hiermit wärmstens empfohlen.

Termine:
3. Februar: Köln – Blue Shell
4. Februar: Hamburg – Prinzenbar
5. Februar: Berlin – Roter Salon
6. Februar: München – 59:1

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2 Kommentare

  1. Ach… Nathaniel Rateliff ist sooo großartig. „In memora of loss“ war eines meiner liebsten Alben des letzten Jahren. Und ja, Karten für München sind gekauft. Ich freu mich schon unglaublich.

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