Singlebörse // Mary Ocher

Foto: Iwajla Klinke

In der Regel tummeln sich auf diesem Blog immer die gleichen Gestalten: dünne, traurige Männer, rehäugige junge Damen mit geflochtenen Zöpfen und zauselbärtige Waldschräte. „Wo bleibt da der Platz für Exzentriker?“ fragt da mancher völlig zu Recht. Deswegen heute ein paar Worte zu Mary Ocher, die man allein wegen ihres wirklich nicht alltäglichen Äußeren als leicht exzentrisch bezeichnen darf. Obwohl die Wahlberlinerin gerade einmal 24 Jahre alt ist, hat sie schon einiges erlebt: Geboren in Russland, später ausgewandert nach Israel, wo sie sowohl eine jüdische Schule als auch eine Kunsthochschule besuchte (beides mit überschaubarem Erfolg), gründete sie im Jahr 2006 die Band Mary and The Baby Cheeses, die später in kompletter Besetzung nach Berlin zog und sich dort mehr oder weniger auflöste. Mittlerweile ist Mary Ocher meist alleine unterwegs und neben der Musik in praktisch allen anderen künstlerischen Bereichen aktiv.

„On the Streets of Hard Labor“ (ab heute bei Haute Areal erhältlich), das mich sehr an eine Mischung aus Regina Spektor, Amanda Palmer und Tiny Tim erinnert, ist die erste Singleauskopplung aus „War Songs“ (VÖ: 11. März), einem Konzeptalbum über Krieg, Ungerechtigkeit und allerlei weitere Gemeinheiten. Aber hört und seht selbst:

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