Album: Captain´s Diary – „Niemals jedem recht“

Foto: Matthias Schreyer

Mp3: Captain´s Diary – „Augen auf“ (Demo)

Immer länger wird seit einigen Jahren die Liste von mit Punkrock und Hardcore sozialisierten Musikern, die die Lautstärke mittlerweile drosseln und sich dem Songwritertum zuwenden. Sebastian Müller alias Captain´s Diary könnte man allzu leichtfertig auch mit auf die Liste schreiben, was dem Oberhausener aber nicht gerecht werden würde, denn immerhin ist er schon seit fast zehn Jahren mit Akustikgitarre und ruhigeren Stücken unterwegs – campfire punkrock nennt er selbst das.

Zwei Alben hat Captain´s Diary seit 2004 in Eigenregie aufgenommen und veröffentlicht, kommenden Freitag erscheint mit „Niemals jedem recht“ bei Retter des Rock Records das im Studio von Sven Peks eingespielte Labeldebüt, das gleichzeitig auch die erste deutschsprachige Platte des Songschreibers ist. Die ganz großen Originalitätspreise lassen sich damit – ähnlich wie bei Senore Matze Rossi – zwar nicht unbedingt gewinnen, aber „Niemals jedem recht“ ist trotzdem ein Album, das einem schon beim ersten Hören ans Herz wächst. Vor allem, weil Sebastian Müller eine sympathische Sicht aufs Leben hat und „Authentizität“ für ihn viel mehr ist als nur eine hohle, überstrapazierte Phrase.

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