Neue Bands (I): Folly & The Hunter

Foto: Annah MacKay

Herkunft: Montreal, Quebec

Line-Up: Nick Vallee, Laurie-Anne Torres, Christopher Fox und diverse befreundete Musiker der lokalen Independent-Szene.

So klingt das: Obwohl es im Refrain des exzellenten „Revolution Drums“ etwas vollmundig „and we´ll take this town / banging on our revolution drums“ heißt, dominieren auf „Residents“, dem jüngst erschienenen, phantastischen Debütalbum des kanadischen Trios, die leiseren Töne. Folly & The Hunter stehen für üppig instrumentierten und liebevoll arrangierten Indie-Folk, der nicht auf Knalleffekte setzt, sondern sich langsam einschmeichelt und dafür umso länger nachwirkt. Mehrstimmige Gesangsharmonien, angeführt von Nick Vallees sanfter Stimme, gedämpftes Schlagzeug, Banjo, Piano und Cello liefern das Grundgerüst der Stücke, die zwischen großer Melancholie und etwas forscheren Klängen oszillieren.

Beste Songs: Eigentlich alle. Aber „Old Friend“, „Traffic“ und „Folly“ sind absolut herausragend.

Das sagen andere: „Folly and the Hunter’s debut LP, Residents, sounds like a Fairy Tale.“ – Jeff McAllister, Grayowl Point.

Steht im Plattenregal neben: The Black Atlantic, Sufjan Stevens´ „Seven Swans“, Evening Hymns, The New Pornographers, Bon Iver.

Anhören:

„Traffic“

„Revolution Drums“

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