Live: Lulu & The Lampshades im Zentralcafé

Foto: Kasper Vogelzang / CC-Lizenz (CC BY-NC-ND 3.0)

Zu den bemerkenswertesten Newcomern des vergangenen Jahres zählten für mich ohne jeden Zweifel Warpaint – und zwar deshalb, weil ich mit der Band so gar nichts anzufangen wusste (woran sich bis heute nichts geändert hat). Womöglich liegt das einfach daran, dass ich über den monotonen Songs der Amerikanerinnen immer schon eingeschlafen war, bevor sich Begeisterung einstellen konnte.

Was das jetzt mit Lulu & The Lampshades zu tun hat? Nun, das Londoner Quarett um die beiden ehemaligen Chorkameradinnen Louisa und Heloise ist von der musikalischen Grundausrichtung durchaus mit Warpaint zu vergleichen. Nur im Ganzen eben wesentlich verspielter, perkussiver (allein die als Schlaginstrument verwendete alte Schreibmaschine!), unterhaltsamer und sympathischer als bei den US-Kolleginnen.

Dementsprechend kurzweilig fiel dann auch das vom stimmgewaltigen Darwin Deez-Lookalike Chris Padera als Support begleitete Konzert der drei Damen und des Herrn (neben Louisa und Heloise gehören noch Bassistin/Gitarristin Jemma und Schlagzeuger Dan zur Band) im relativ gut besuchten Zentralcafé aus. Die knappe Stunde jedenfalls verging wie im Flug und allein „Cups“, das auch in einer leicht abgewandelten Version mit Gläsern statt mit Plastikbechern bestens funktionierte, war schon fast das Eintrittsgeld wert.

Heute Abend spielen Lulu & The Lampshades in Münster (Amp), am Samstag endet die erste Deutschland-Tour der Engländer ganz unglamourös mit einem Konzert in Offenbach (Hafen 2) – ein Besuch lohnt sich allemal.

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