The Swell Season: Was nach Once passierte

Stell dir vor, Du drehst einen Film, von dem Du allerhöchstens erwartest, dass er auf kleineren Festivals und in ein paar Programmkinos gezeigt wird und am Ende stehst Du mit einem Oscar da. Was machst Du dann? Springst Du jeden Tag vor Freude im Kreis, weil sich Deine harte Arbeit gelohnt hat und Du endlich die Anerkennung bekommen hast, die Du Dir seit Jahren schon gewünscht hast? Oder möchtest Du Dich am liebsten irgendwo verkriechen, weil sich Dein bisher eigentlich auch ganz schönes Leben von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt hat und sich auf einmal sogar die Klatschpresse für Dich interessiert?

Wie es Marketa Irglova und Glen Hansard nach dem durchschlagenden Erfolg ihres gemeinsamen Films „Once“ ergangen ist und wie sie mit dem plötzlichen Ruhm zurecht gekommen sind, zeigt nun eine sinnigerweise „The Swell Season“ betitelte Doku von Nick August- Perna, Chris Dapkins und Carlo Mirabella-Davis. Drei Jahre lang begleiteten die Filmemacher das Duo, aus dem zwischenzeitlich auch im echten Leben ein paar geworden war, auf seinen gemeinsamen Touren und in privaten Momenten, die weit über das hinausgehen, was man sonst so in Musikdokus zu sehen bekommt, wie Carlo Mirabella-Davis jüngst dem Radiosender NPR erzählte: „Gradually it became less of a traditional music doc and more a film examining the burden of dreams and the gradual dissolution or transformation of a romantic relationship.“

Einen genauen Starttermin für „The Swell Season“ gibt es zwar bisher noch nicht, aber dass der Film auch in den deutschen Kinos laufen wird, scheint zumindest laut dem Irish Film & Television Network sicher zu sein…

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