Vier Ohren: Sweet Lights

Shai Halperin kennen einige vielleicht als Frontmann der US-Band The Capitol Years oder als Typen aus dem Umfeld von The War On Drugs. Seit einer Weile ist der Musiker aus Philadelphia als Sweet Lights solo unterwegs – das Debütalbum gleichen Namens, eine Sammlung von elf Songs irgendwo zwischen Sixties-Dreampop und psychedelischem LoFi-Songwriterrock (oder so),  ist am 15. Juni via Highline Records auch bei uns erschienen.

Wir haben mal reingehört:

1) Message on the Wire
Ch: Dem gesamten Artwork nach zu urteilen, könnte das fast eine College-Rock-Platte aus den Neunzigern sein.
Jn: Ist es aber nicht. Eher so Schlafmusik.

2) Are We Gonna Work It Out
Ch: Ich kann gerade beim besten Willen nicht sagen, ob mir das gefällt oder nicht.
Jn: Ganz grob überschneidet sich das schon mit meinem Musikgeschmack, aber normalerweise würde ich das NIE hören. Also: NIE.

3) Endless Town

Jn: Das hier erinnert mich ein wenig an Herman Dune.
Ch: Ist auch das erste Lied, das mir gut gefällt…
Jn: …und natürlich zugleich die erste Single.
Ch: Sogar mit Cembalo!

4) Red Lights
Jn: Gefällts Dir denn? Also so insgesamt?
Ch: Jein. Ganz schlecht finde ichs nicht, aber wirklich begeistert bin ich auf der anderen Seite auch nicht.
Jn: Ich kann mir nicht vorstellen, wann man sich solche Musik anhören soll. Außer, wenn man eine unauffällige Hintergrundbeschallung braucht. Ein wenig erinnert mich dieser Song an ELO – die musste ich mir als Kind immer und immer wieder anhören.

5) Waterwell
Ch: Dieses elektrische Schlagzeug am Anfang immer! Komisch, dass das bisher fast zu Beginn eines jeden Songs vorkam, nach ein paar Sekunden aber keinerlei Bedeutung mehr hatte.

6) You Won´t Be There
Jn: Es wird einfach nicht besser. Wobei es ja auch nicht in den Ohren weh tut – es ist nur einfach recht langweilig.
Ch: Nun auch noch “Uh-la-la-la”-Chöre. Zum Easy Listening ist es da nicht mehr weit.
Jn: Fahrstuhlmusik!

7) A Hundred Needle Pins
Ch: Das ist dann die zweite Single. Da rührt sich endlich wieder mal etwas mehr.
Jn: Statt “Uh-la-la-la” gibts nun “Na-na-na-na-na”.

8) Relate To You
Ch: Ist insgesamt alles schon recht sechzigerjahremäßig…

9) Ballad of Kurt Vile #2
Ch: Mir gefällt irgendwie bei jedem Song eine Kleinigkeit, aber wirklich restlos begeistert hat mich bisher noch nichts.
Jn: Und immer denke ich, dass gleich etwas passiert – aber am Ende passiert einfach gar nichts.

10) Tell Us About It / 11) Here Comes The Son
Jn: Laut Presseinfo ist das das neue Lieblingsalbum des Labels.
Ch: Naja, die müssen ja auch euphorisch sein. „Wir findens nicht soooo super“ können die ja nun nicht sagen. Aber die Geschmäcker sind eben nun einmal verschieden.

Fazit
Ch: Meine Musik ist das nicht. Mehr fällt mir eigentlich gar nicht dazu ein.
Jn: Nee, mir auch nicht. Ich fands einfach recht beliebig und höchst unspektakulär.

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