Drei Fragen: Boho Dancer

Foto: Claus Bellers

Vor einer Weile haben wir uns in der Vier Ohren-Rubrik in „Furry Skin“, die Debüt-EP von Boho Dancer aus Kopenhagen, angehört und waren schwer begeistert vom facettenreichen Folk des Trios. Nun steht die Veröffentlichung der Platte (10. August bei Slow Shark Records) unmittelbar bevor, das erste Album wird gerade aufgenommen und eine Tour durch den deutschsprachigen Raum ist für Ende des Jahres auch geplant. Zwischendrin fanden die Dänen trotzdem noch kurz Zeit, you sound great drei Fragen zu beantworten:

YSG: Eure EP erscheint am 10. August auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ist das noch einmal ein besonderer Tag für Euch oder eher eine Art „Revival“ dessen, was Ihr bei der Veröffentlichung von „Furry Skin“ in Dänemark im Februar erlebt habt?
Boho Dancer: „Revival“ trifft es ganz gut. Es ist schon ein besonderer Tag, aber da die EP in Dänemark schon seit einer Weile draußen ist und außerdem überall im Internet angehört werden kann, freuen wir uns am meisten darauf, in unseren Van zu steigen und auch in diesen Ländern Konzerte zu spielen. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Leute Teil dessen sind, was wir machen, und freuen uns, wenn die Leute das ähnlich sehen und zu unseren Shows kommen.

YSG: Wo auch immer man etwas über Boho Dancer liest, hört man nur sehr lobende Worte über Eure Songs und jeder scheint außerdem schwer begeistert von Euren Konzerten zu sein. Was macht Eure Musik aus Eurer eigenen Sicht so faszinierend?
Boho Dancer: Die Intimität. Wir versuchen, die Grenze zwischen uns und den Hörern verschwinden zu lassen und dadurch eine Atmosphäre zu schaffen, von der jeder ein Teil sein kann. Außerdem ist unsere Musik ziemlich dynamisch und deckt von sehr verletzlich bis sehr laut ein breites Spektrum ab.

YSG: Im November seid Ihr wieder auf Tour. Stellt Euch vor, Ihr könntet Euch dazu zwei Begleiter Eurer Wahl einladen. Wen würdet Ihr auswählen und warum?
Boho Dancer: Wenn wir uns wirklich jeden einladen könnten, den wir wollen, würden wir Grizzly Bear und Leonard Cohen mitnehmen. Grizzly Bear hat einen ganz eigenen Stil, den wir sehr bewundern und wir könnten uns wirklich gut vorstellen, mit ihnen aufzutreten, weil unsere Musik nicht so weit von ihrer entfernt ist, aber trotzdem würden wir beide zusammen sicher etwas ganz neues und aufregendes erschaffen. Leonard Cohen ist einfach der Größte und wir würden gerne seine Lehrlinge sein. Er wäre sicher eine großartige Begleitung – sowohl aus musikalischer Sicht als auch als Inspiration.

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