Kritik: Scams

Scams – „Add And Substract“ (DevilDuck Records, 24.08.12)

Die ganz großen Zeiten des Indie-Rocks britischer Prägung scheinen endgültig vorbei zu sein: Sagenumwobene Indie-Discos wie das Cord und das Atomic Café stehen vor der Schließung bzw. sehen einer ungewissen Zukunft entgegen und das, was das Genre an neuen Klängen zu bieten hat, ist in der Regel nicht allzu viel mehr als eine leicht variierte Wiederholung des Immergleichen.

Letzten Endes liefern auch Scams aus Leeds auf ihrem zweiten Album „Add And Substract“ in erster Linie alten Wein in neuen Schläuchen ab. Ein wenig von der Leichtigkeit der Kooks, ein wenig Arctic Monkeys-Aufgeregtheit, dazu ein paar zackige Gitarren und ein nervöses Schlagzeug – fertig ist eine ebenso überraschungsfreie wie hörenswerte Platte mit ein paar wirklich starken Songs („It´s War“, „Compliments“, „Sound And Vision“). Im richtigen Moment genossen und mit einem Pete Doherty-Gedächtnishütchen auf dem Kopf schmeckt alter Wein aus neuen Schläuchen manchmal nämlich doch ganz gut.- 6,5/10

Tourdaten:
12.09.12 Haldern – Haldern Pop Bar
14.09.12 Göttingen – NDR 2 Soundcheck Festival
15.09.12 Berlin – Lido @ Punked Royal
17.09.12 Hamburg – Molotow Bar

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