Kritik: Correatown

Correatown – „Pleiades“ (Highline Records. 24.08.12)

Die Songs von Angela Correa alias Correatown waren bereits in TV-Serien wie „How I Met Your Mother“, „Grey´s Anatomy“, „Ugly Betty“ und „Brothers And Sisters“. Kein Wunder, denn der oft von elektronischen Spielereien angereicherte Songwriter-Pop der Kalifornierin ist bestens zur Untermalung und als Nebenbei geeignet. Genau darin liegt allerdings auch das Problem ihres an sich recht gelungenen aktuellen Albums „Pleiades“, finden wir:

1) Valparaiso
Ch: Ich mag die Pauken…
Jn: …und ich den Teil mit dem zweistimmigen Gesang.

2) Further


Ch: Der Pressetext verspricht da einen “euphorischen Refrain”. Ich bin gespannt.
Jn: Mir passiert da irgendwie viel zu wenig…
Ch: Ich hätte mir da jetzt auch etwas mehr Bumms erwartet. Aber insgesamt ist es nicht übel.

3) Isomer
Jn: Als Hintergrundmusik für TV-Serien passt das wirklich gut.
Ch: Wobei mir der Song zu kühl und zu elektronisch ist. Das mag ich nicht so gerne.
Jn: Ich auch nicht. (Pause) Wobei ichs am Ende, wenn es etwas weniger elektronisch ist, eigentlich ganz okay finde.

4) Everything All At Once
Jn: An wen erinnert mich das jetzt?
Ch: An Cat Power?
Jn: Ah, pfui!
Ch: Das ist recht schön, aber auch sehr unspektakulär.

5) Sunset & Echo
Jn: Immer, wenn etwas mehr passiert, gefällts mir ziemlich gut.
Ch: Ich finde das Album bisher insgesamt sehr angenehm, aber wie gesagt eher so als Nebenbei.

6) Play
Ch & Jn fangen gleichzeitig an zu shaken
Ch: Der Titel verrät es schon: Ein verspielter Song!
Jn: Dafür kommen jetzt aber zwei Euro ins Phrasenschwein!

7) Shine Right Through
Ch: Ich glaube, bisher ist das mein Lieblingslied.
Jn: Da bin ich mit dir – das ist mal wirklich mehr als nur so Hintergrundgedudel…
Ch: …und auch mal nicht so elektronisch.

8) The Point
Ch: Am letzten Song hat mir vor allem gefallen, dass er anders klang als der hier jetzt. Dieses Sphärische oder wie auch immer man das nennen mag, ist einfach nichts für mich.
Jn: Und wieder kann ich dir nur zustimmen.

9) La Serena
Jn: Hu-uuuuuh! Ich kenne das Lied seit einer Minute, kann aber schon mitsingen.
Ch: Vielleicht, weil vieles recht ähnlich klingt.

10) Turn On, Turn Up
Jn: Wenn die Lieder mal ein wenig lauter werden und nicht nur so dahinplätschern, sind sie echt gut.
Ch: Schade, dass das bisher nur ein paar Mal passiert ist. Das sind schon Grunge-Gitarren, oder?
Jn: Eher so ganz normale Stromgitarren. Grunge-Gitarren als solche gibts doch gar nicht, oder? So von wegen “Hier haben wir nun eine Grunge-Gitarre aus dem Jahre 1994…”?
Ch: Ich kann mich aber erinnern, dass wir bei einer anderen Besprechung schon einmal Tomte-Gitarren hatten…

11) Valparaiso (Pleiades Remix)
Ch: Klingt der Remix nun anders als das Original?
Jn: Höchstens minimal.

Fazit
Ch: Streckenweise ein ziemlich hörenswertes Album, streckenweise aber auch wieder ein wenig langweilig.
Jn: Es ist eben oft nicht wirklich viel passiert.
Ch: Wenn dann aber mal doch etwas mehr passierte, wars schon echt gut.
Jn: Frauen, die gerne Jeans-Shorts, schwarze Strumpfhosen und Haarbänder tragen, kann ich die Platte aber nur empfehlen.
Ch: Allen anderen empfehle ich eher, sich nur “Shine Right Through” und “Turn On, Turn Up” zuzulegen und sich daran zu erfreuen.

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