Kritik: Lestat Vermon

Lestat Vermon – „Clouds“ (K&F Records, 28.09.12)

Im Bericht zum Konzert mit Garda im Nürnberger K4 ist es ja schon kurz angeklungen: Mit seinem Schaffen bei Polarkreis 18 und Woods of Birnam hat Philipp Makolies als Lestat Vermon kaum etwas am Hut. Große Gesten und stadiontauglichen Bombast sucht man auf „Clouds“ demnach vergeblich, stattdessen übt sich der Dresdner auf seinem Solo-Debüt in Zurückhaltung und präsentiert sich als versonnener Singer/Songwriter mit einem leichten Hang zum Eigenbrötlertum.

Dabei ist „Clouds“ immer dann besonders gelungen, wenn Philipp Makolies einen Schritt aus seiner einsamen Hütte im Wald heraus macht – das Titelstück etwa gefällt mit Piano und Bläsern,  das etwas schwungvollere „Walk Alone“ ist der heimliche Hit der Platte und „Homesick“ (hier als kostenlose Mp3) hätten wohl auch die Kings of  Convenience kaum besser hinbekommen.

Genau das richtige Album also für den Herbstspaziergang oder die Kürbissuppe danach!

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