Kritik: Withered Hand

Withered Hand – Inbetweens EP
Kimi Records, 19.10.2012
Für Freunde von: Frightened Rabbit, Meursault, Damien Rice

Es ist eigentlich nur konsequent, dass „Inbetweens“, die neue EP von Dan Willson alias Withered Hand, beim isländischen Label Kimi Records erscheint. Vor gut zweieinhalb Jahren tourte der Schotte gemeinsam mit Benni Hemm Hemm, die zuvor ein paar Songs in Dan Willsons Heimatstadt Edinburgh aufgenommen hatten, durch die Lande und spätestens seit damals besteht eine freundschaftliche Verbindung zwischen Schottland und Island.

Wer nun allerdings denkt, Withered Hand könnte mittlerweile so klingen, wie man es von isländischen oder von Island inspirierten Musikern gemeinhin erwartet, wird von „Inbetweens“ schnell eines Besseren belehrt.  Dan Willson ist nach wie vor ein bodenständiger schottischer Songwriter fast klassischen Zuschnitts – und zwar einer der besten seiner Art, weil er sich in seinen Liedern über die Hochs und Tiefs des Lebens (nicht zu vergessen natürlich die inbetweens) nie in Selbstmitleid verliert, sondern seine Texte immer mit viel Augenzwinkern, jeder Menge Schimpfwörtern und einer liebenswerten Scheiß-Drauf-Haltung rüberbringt.

Dementsprechend ist es fast schade, dass „Inbetweens“ nach einer knappen Viertelstunde schon vorbei ist – die vier exzellenten Songs darauf (allen voran das erstaunlich rumpelige „Heart Heart“ und das weit ausholende „Wonderful Lie“) klingen aber noch lange nach.- 8 Punkte

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