Wonder Coast

Keep Sleeping

on the Beach

Huch, was ist denn das? Auf dem Cover von „Keep Sleeping on the Beach“ ist das Schloss Neuschwanstein zu sehen, davor surft ein braungebrannter Beachboy auf einer kapitalen Welle, im Innenteil stiften Bilder von Satelliten, weiten Getreidefeldern und dem New Yorker Chrysler Building dann noch mehr Verwirrung. Wer deshalb allerdings avantgardistische Klänge von collagenbastelnden Hipstern erwartet, sieht sich schon nach den ersten Takten getäuscht. Wonder Coast aus Malmö sind nämlich eine ziemlich bodenständige Band, die  eher auf Bewährtes denn auf Experimentelles setzt. Zwar schleichen sich immer wieder Elemente aus krachigem Garagen- und lässigem Surf-Rock ein, doch letzten Endes scheint das Quartett um die Brüder Dennis und Jonas Hollström vor allem ein Faible für die Arbeiterklassen-Hymnen eines Bruce Springsteen zu haben.

Moment mal – Schweden, die zu viel Springsteen gehört haben? Da war doch was. Klar, Moneybrother! So klingt „Keep Sleeping on the Beach“ dann auch meistens. Ohne Saxophon, dafür etwas ungeschliffener. Unglaublich originell ist das nicht, aber Spaß machen Wonder Coast mit ihrem Debüt allemal.

„Keep Sleeping on the Beach“ von Wonder Coast ist am 9. November bei Stargazer Records erschienen, drei Songs davon können in voller Länge im Stream angehört werden:

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