Gutes für lau (3)

Gabriel Miller Phillips

„One For The Crow“, veröffentlicht im September 2011, mag zwar kein brandaktuelles Album mehr sein, ist aber trotzdem noch eine lohnenswerte Entdeckung, zumal sein Schöpfer Gabriel Miller Phillips sich momentan gestiegener Aufmerksamkeit erfreuen darf. Vor einer Woche spielte der Amerikaner im Vorprogramm von Denis Jones im Neuen Museum und erst gestern widmete ihm die Süddeutsche Zeitung* einen hübschen Artikel, in dem es vor allem darum ging, wie sich der Songwriter aus der Hipster-Hochburg Brooklyn im eher beschaulichen München** zurechtfindet.

Die Vorzüge des bestens vernetzten Brooklyn sind auf „One For The Crow“ indes noch zu hören: Produzent Alex Lipsen (u.a. Phosphorescent) versah die Stücke mit einem zeitgemäßen „dreamy“ Sound und Bandkollegen von Regina Spektor und Antony Hegarty fungierten als Gastmusiker. Ansonsten lebt die Platte vor allem von ihrer melancholischen Grundstimmung und Gabriel Miller Phillips´ an Jeff Buckley erinnernden Gesang. Wer außerdem Slowdive und Elliott Smith mag, ist bei „One For The Crow“, das bei Bandcamp zu einem frei wählbaren Preis heruntergeladen werden darf, bestens aufgehoben.

* zu lesen in der gedruckten Ausgabe oder digital für Abonnenten des E-Papers
** die Liebe verschlug ihn in die bayerische Landeshauptstadt

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live:
29.11. München – Zum Wolf
04.12. München – Südstadt (+ Masha Qrella)

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