Zukunftsmusik (1)

Zwei Alben, auf die man sich jetzt schon freuen darf

Auch wenn einige hartnäckige Esoteriker da sicher anderer Meinung sind: Am 21. Dezember geht die Welt natürlich nicht unter, weshalb wir uns schon jetzt auf einige Alben freuen dürfen, die Anfang kommenden Jahres in den Regalen der Plattenläden stehen. Unter anderem auf diese beiden:

Frontier Ruckus – „Eternity of Dimming“ (28. Januar, Loose Music)

Früher einmal musste jede Band, die etwas auf sich hielt, mindestens ein Mal in ihrer Laufbahn ein Konzept-Doppelalbum veröffentlichen. Heute, wo die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Hörers gen Null tendiert und alles immer schneller passieren muss, befindet sich dieses Meisterstück musikalischen Schaffens allerdings in einer ernsthaften Krise. Ob Frontier Ruckus aus Michigan mit „Eternity of Dimming“, einem 20 Songs starken Album über das Aufwachsen in den 90er Jahren, diese Krise beenden werden, darf zwar bezweifelt werden, aber die drei momentan zu hörenden Stücke lassen zumindest auf einen sehr gelungenen Langspieler hoffen:

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Night Beds – „Country Sleep“ (8. Februar, Dead Oceans)

Einer, auf den man im kommenden Jahr aufpassen muss, ist ohne Zweifel Winston Yellen alias Night Beds. Der junge Mann, mittlerweile in Nashville zu Hause, hat Teile seines Debütalbums „Country Sleep“ im ehemaligen Zuhause von Johnny Cash und June Carter aufgenommen. Das alleine mag zwar noch nichts heißen, aber die ersten Hörproben der Platte machen einen hervorragenden Eindruck: Aus der Zeit gefallene Country-Songs, minimalistisch arrangiert und getragen von Winston Yellens eindringlicher Stimme. /// Hier ansehen und anhören: Das Video zu „Even If We Try“, der ersten Singleauskopplung. /// Live: 6.12. Berlin – Michelberger Hotel.

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