Sieben für den Sonntag

Fürs Auge:
1) Orte, die ihre beste Zeit bereits hinter sich haben, faszinieren mich aus irgendeinem mir nicht näher bekannten Grund sehr. Falls Euch das ähnlich geht, solltet Ihr Euch unbedingt die Fotos ansehen, die der Fotograf Dylan Martinez im einstmals florierenden, mittlerweile aber recht tristen nordenglischen Fischerstädtchen Whitby geschossen hat: Bitte hier entlang!

2) Mehr sehenswerte Fotos, diesmal allerdings von Konzerten und nicht im Internet, sondern „in echt“ gibt es zur Zeit auf der gestern besuchten und für gut befundenen Ausstellung „Entwickler – Musikalische Momentaufnahmen“ im Glasbau des Künstlerhauses in Nürnberg zu sehen. Gezeigt werden Bilder von Christian Deckelmann, Tilman Dominka, Lars Fischer, Torsten Hönig, Tobias Kühn, Stefan-Christoph Methner, Frank Schuh, Jana Wernicke und Florian Trykowski, der Eintritt ist frei (Öffnungszeiten: Di-So 10.00 – 18.00 Uhr, Montag geschlossen – Mittwoch bis 20.00 Uhr, noch bis 28. April).

Entwickler

Fürs Ohr:
3) Vom neuen City and Colour-Album war hier bereits vor einer Weile die Rede. Mittlerweile hat die Platte, die am 31. Mai erscheint, einen Namen („The Hurry and the Harm“) und mit dem meiner Meinung nach leider nicht ganz so grandiosen „Thirst“ gibt es außerdem einen weiteren Höreindruck.

4) Ab Mittwoch touren die famosen Herrenmagazin ausgedehnt durchs Land. Die Tickets fürs Konzert am 17. April in Erlangen hängen bereits an der Pinnwand, weitere Termine in Bayern stehen am 20. April in München (Muffathalle, als Support für Bosse) und am 22. April in Nürnberg (Hirsch, ebenfalls als Support für Bosse) auf dem Programm. Alle Tourdaten findet Ihr hier.

Als Inspiration:
5) Die 15 Fahrradläden auf der von Apartment Therapy zusammengestellten Liste befinden sich zwar allesamt in den USA, aber Stöbern, Staunen und Gucken ist von hier aus natürlich auch erlaubt. Irgendwann kommt er ja sicher noch, der Frühling. Und dann beginnt endlich die neue Radsaison.

Fürs Heimkino:
6) Im Kino noch verpasst, aber nun zum Glück auf DVD erhältlich: Die Tragikomödie „Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“ von Jonathan Dayton und Valerie Faris, in der ein unter Schreibblockade leidender Jungautor (wunderbar schluffig gespielt von Paul Dano) an seinem Verstand zweifelt, als die erfundene Hauptdarstellerinfigur seines neuen Romans plötzlich in Fleisch und Blut vor ihm steht. Ganz überragend ist der an sich recht hübsch ausgedachte und teils ziemlich witzige Film zwar nicht unbedingt ausgefallen (stellenweise ist er sogar recht seltsam), aber zur abendlichen Unterhaltung eignet er sich nicht zuletzt auch dank des hervorragenden Scores von Nick Urata allemal.

Für Listenfreunde:
7) Stereogum hat sich sämtliche Alben von Death Cab For Cutie angehört und nach ihrer musikalischen Qualität geordnet. Selbstverständlich schneiden die Werke aus der Zeit vor „Plans“ (als die Band noch „indie“ war) am besten ab.

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