Neu im Plattenladen: Jet Flower

Jet FlowerJet Flower – We Walk Alike (Für Records) // Gutes findet immer seinen Weg. Manchmal dauert es eben eine Weile, bis es soweit ist – „We Walk Alike“, das Debütalbum des dänischen Quartetts Jet Flower, wurde ursprünglich bereits im Sommer 2012 veröffentlicht, ist aber erst seit ein paar Tagen auch bei uns zu haben. Ein Glück, denn beim gemeinsamen Reinhören haben wir schnell festgestellt, dass die Band eine echte Entdeckung ist, von der wir in Zukunft sicher noch Einiges erwarten dürfen.

Hier unsere Eindrücke:

1) Something To Someone / The World Is Mine
Jn: Konnten die sich da nicht auf einen Titel einigen oder sind das zwei Lieder in einem? Aber ich mag das – das ist schön.
Ch: Mir gefällts auch. Klingt ein wenig wie Keane mit Gitarre. Und in besser.

2) Rainbow Hill
Ch: Bisher hält die Platte zum Glück nicht das, was das etwas sehr seltsame Cover befürchten lässt…
Jn: Ich finde die Instrumentierung toll – das dezente Klavier und die Geigen.

3) Jacob´s Ladder
Ch: Das ist nun deutlich ruhiger als die beiden bisherigen Songs, aber den mehrstimmigen Gesang finde ich sehr gut.
Jn (zitiert aus dem Pressetext): Es gibt ja auch nicht nur einen Sänger in der Band, sondern – wie “in der Abwehrkette eines Fußballteams” – gleich vier.

4) Snow Report
Ch: Wenn im Snow Report viel Schneefall vorhergesagt wird, muss die Snow Patrol ausrücken.
Jn: Ui, der war aber schlecht!
Ch: Ich hätte da nun echt ein Lied wie von Snow Patrol erwartet, aber mehr als ein kurzes Zwischenspiel wars ja jetzt nicht.

5) The Last Broadcast
Jn:
Jetzt kommen die angesprochenen Postrock-Elemente!
Ch: Mag ich auch. Ich würde mir auch gerne ein Konzert von denen ansehen – das wäre bestimmt ziemlich kurzweilig und abwechslungsreich.
Jn: Das ist wirklich sehr schön. Ein perfekter Song für einen Tag wie heute, an dem die Sonne einfach nicht rauskommen will.

6) We Walk Alike
Jn: Als ich den Albumtitel zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, das hieße “We WalkieTalkie”.
Ch: Das ist nun die ergreifende Ballade dieser Platte. Gefällt mir schon wieder.

7) Springtime
Jn:
Für ein Frühlingslied ist das aber schon recht verhalten.
Ch: Durch die Bläser wirds allerdings gleich etwas erhaben.
Jn (schüttelt den Kopf): Ergreifend! Erhaben! Der feine Herr wieder. Gegen Ende wirds aber doch etwas frühlingshafter. Man sieht förmlich die Blumen aufblühen.

8) Driftwood
Jn: Ob das ein Cover des gleichnamigen Travis-Songs ist?
Ch: Eher nicht. Wobei ich mich an den Travis-Song gerade gar nicht erinnern kann. Arg viel besser als dieser hier ist er aber sicher auch nicht.

9) It´s Gonna Rain
Ch: Der passende Titel zur momentanen Wetterlage.
Jn: Wobei es hier nicht erst regnen wird, sondern aktuell schon regnet.
Ch: Ich glaube, da ist Regen eine Metapher für Traurigkeit. Das ist übrigens Tina Dico, die da im Hintergrund zu hören ist.
Jn: Die ständig mit Helgi Jonsson im E-Werk auftritt.

10) Odyssey
Ch: Das könnte – zumindest ganz am Anfang – auch ein neues Lied von Pearl Jam sein.
Jn: Nichts gegen Eddie Vedder!
Ch: Das war jetzt das einzige Stück auf dem Album, das ich etwas langweilig fand.

Fazit
Ch: Schön, dass es die Platte nun endlich auch zu uns geschafft hat – kann ich nämlich nur wärmstens weiterempfehlen!
Jn: Dem kann ich mich nur anschließen, wobei mir die lauteren Stücke besser gefallen als die etwas leiseren. Aber das ist bei mir ja immer so.

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