Rue Royale | Remedies Ahead

Bandfoto: Pepe Fotografia.

Bandfoto: Pepe Fotografia.

Heute ist meteorologischer Herbstanfang und so langsam sollten wir uns wirklich mit dem Gedanken anfreunden, dass sich der Sommer in nicht allzu ferner Zukunft endgültig verabschiedet. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mich befällt im Herbst immer eine freudig gespannte Aufbruchsstimmung. Das war schon zu Schulzeiten so (wobei die Euphorie vom Schuljahresbeginn nicht lange anhalten wollte) und ist heute immer noch so. Ich mache mir gute Vorsätze (mehr ausgedehnte Spaziergänge!), überarbeite meine Leseliste (unter anderem steht „F“, der neue Roman von Daniel Kehlmann, weit oben), schaue mich nach bequemen Winterschuhen um und freue mich auf die erste Portion Semmelklöße mit Pilzragout.

Nicht zuletzt höre ich mir nun auch wieder etwas herbstlichere Musik an und da kommt die Veröffentlichung des dritten Rue Royale-Albums „Remedies Ahead“ (Sinnbus, 6. September) gerade richtig. Als ich mein Vorabexemplar der Platte bekam, herrschte gerade hochsommerliche Hitze und ich konnte mich mit den neuen Songs von Ruth und Brookln Dekker nicht so recht anfreunden. Mittlerweile, nach ungefähr einem halben Dutzend Hördurchgängen, gefällt mir das Album allerdings sehr gut. Die Lieder – darunter die live bereits oft erprobten „Try As They Might“, „Changed My Grip“ und „Brought Up Somewhere Else“ – sind nicht substanziell anders als die der beiden Vorgänger „Rue Royale“ und „Guide To An Escape“, aber die etwas aufwändigere Produktion verleiht dem ganzen Album doch ein wenig mehr Tiefe und Abwechslungsreichtum. Im Prinzip ist „Remedies Ahead“ also eine gekonnte Weiterentwicklung, für die nicht auf die „alten Tugenden“ verzichtet wurde. Sehr lobenswert!

Live sind Rue Royale ab Mitte September wieder ausgedehnt bei uns unterwegs – unter anderem am 23. September in Nürnberg (Club Stereo) und am 15. Oktober in Bamberg (Morph Club). Alle Termine hier.

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2 Kommentare

  1. Ich finde den Herbst auch großartig. Allerdings graut mir vor dem Winter, der in Hamburg gerne mal monatelang grau, undefiniert und ungemütlich sein kann.
    Bücher lesen und Musik hören ist hier in jedem Fall eine gute Option! .o)

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