Big Tree | My, How You’ve Grown

Foto: Ginger Fierstein.

Foto: Ginger Fierstein.

Beinahe jeden Tag flattert neue Musik in mein Postfach. Meistens sind die Sachen, die ich mir laut der Absender unbedingt anhören muss, nicht weiter der Rede wert. Hin und wieder aber eben doch – wie zum Beispiel im Falle von „My, How You’ve Grown“, der neuen EP der Amerikaner Big Tree. Das Quintett, das im Laufe der Jahre bereits zwei LPs und zwei weitere EPs veröffentlicht und in ganz Nordamerika zahllose Konzerte gespielt hat, siedelte jüngst von der Ost- an die Westküste um und war mir bisher überhaupt kein Begriff.

Höchste Zeit also, die Band jetzt zu entdecken. Die fünf Songs auf „My, How You’ve Grown“ machen ziemlich großen Spaß, wobei sich Big Tree – und das ist wohl die einzige „Schwäche“ der EP – nicht grundsätzlich von anderen zur Stunde erfolgreichen Formationen unterscheiden. Sprich: Wenn Ihr The Lumineers, The Head and the Heart, Edward Sharpe and the Magnetic Zeros und Of Monsters and Men mögt, dürfte Euch auch „My, How You’ve Grown“ gefallen. Etwas weniger von Folk und Country als gerade die beiden zuerst Genannten sind Big Tree zwar, dafür gibt es mehr Indie-Pop („San Francisco“), etwas Blues-Rock („Like A Fool“) und einige Passagen, bei denen der Gesang von Kaila McIntyre-Bader und Anna Ghezzi Erinnerungen an Regina Spektor weckt.

„My, How You’ve Grown“ erscheint am 17. September und ist bei uns wohl am einfachsten digital bei Bandcamp zu bekommen. Die Single „Wonder“ gibts vorab schon im Stream:

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