Luke Sital-Singh: „Tornados EP“

Tornados

Nach den beiden in Eigenregie veröffentlichten EPs „Fail For You“ und „Old Flint“ wagt Luke Sital-Singh nun den nächsten Schritt und legt mit seiner dritten EP „Tornados“ sein Major-Debüt (das hierzulande seltsamerweise unter dem Titel „Nothing Stays the Same“ erscheint) vor. Zeit wurde es, denn in seiner britischen Heimat hat sich der 25 Jahre alte Londoner bereits eine solide und stetig wachsende Zuhörerschaft erspielt und auch hierzulande dürften die vier neuen Songs auf viele offene Ohren treffen. Allein das mitreißende „Nothing Stays the Same“, Auftakt und Höhepunkt von „Tornados“, verfügt über jede Menge Hitpotenzial – und das, obwohl das im großartigen Refrain geforderte „Cry your heart out!“ nicht gerade ein Aufruf zur guten Laune ist. „How to Loose Your Life“ schlägt musikalisch in eine ähnliche Kerbe, während die beiden übrigen Stücke „Nearly Morning“ und das anrührende „Tornado Town“ eher balladesk angelegt sind.

Im Vergleich zu den beiden Vorgänger-EPs ist „Tornados“ ein ganzes Stück ausgefuchster und breitwandiger angelegt, aber obwohl hier und da leichte Parallelen zu Mumford & Sons oder gar U2 zu erkennen sind, übertreibt es Luke Sital-Singh niemals mit den großen Gesten und setzt dem stadiontauglichen Pathos der beiden Genannten liebenswerte Bodenständigkeit entgegen, wie man sie zum Beispiel von einem Glen Hansard seit Jahren kennt und schätzt.

Große Empfehlung!

„Tornados“ erscheint am 4. April bei Warner Music.

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