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James Vincent McMorrow: Live at the Ace Hotel

Foto: Vee Saunders

Foto: Vee Saunders

Für James Vincent McMorrow war 2014 ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr. Nicht nur hat der Brite mit der prägnanten Stimme für sein im letzten Januar erschienenes Album „Post Tropical“ viel Kritikerlob eingeheimst, sondern auch in der Gunst der Fans noch einmal ordentlich zugelegt — ausverkaufte Konzerte auf der ganzen Welt bestätigen das.

Als gar nicht mal so kleines Dankeschön verschenkt James Vincent McMorrow auf seiner Homepage nun den satte 14 Songs umfassenden Konzertmitschnitt „Live at the Ace Hotel, Los Angeles“. Um eine kleine Gegenleistung wird aber dennoch gebeten:

All I ask is that if you’re feeling it, that you share it. I’m incredibly proud of this show that we took all over the world for the last 12 months, and I want as many people to hear it as possible.

Das dürfte sich doch einrichten lassen…

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Frohe Weihnachten

Sleeping At Last

Seit Jahren schon spielt der in Chicago lebende Songschreiber und Komponist Ryan O’Neil alias Sleeping At Last in der Adventszeit einen beliebten Weihnachtsklassiker neu ein. Mittlerweile ist eine stattliche Sammlung an sehr geschmackvollen, wohltuend unkitschigen Liedern zusammengekommen, die jüngst um „O Come, O Come Emanuel“ erweitert wurde. Alle 14 Songs stehen bei Noistrade zum Download zur Verfügung. Entweder kostenfrei oder gegen eine Spende, die in vollem Umfang dem St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis, Tennessee — einer der weltweit führenden Einrichtungen bei der Erforschung von Krebserkrankungen bei Kindern — zugute kommt.


Mir bleibt nun eigentlich nur noch, Euch allen, liebe Leserinnen und Leser, ein schönes und friedliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben zu wünschen. Außerdem natürlich fürs neue Jahr nur das Allerbeste. Ein wenig habe ich es im zu Ende gehenden Jahr mit der regelmäßigen Aktualisierung dieses Blogs schleifen lassen — das wird sich aber demnächst wieder ändern. Versprochen!

Bestes,
Christoph

Moddi stimmt auf seine Zug-Tour ein

Moddi bei seinem Konzert in Heppstädt vergangenen November. (Foto: Christoph Walter)

Moddi bei seinem Konzert in Heppstädt vergangenen November. (Foto: Christoph Walter)

Dieser Tage begibt sich Moddi wieder einmal auf eine etwas augedehntere Konzertreise. Eigentlich ist das keine außergewöhnliche Nachricht, denn der Norweger ist ja sowieso ständig in der Weltgeschichte unterwegs. Diesmal allerdings ist der Zug das Fortbewegungsmittel der Wahl und es bleibt zu hoffen, dass die Fahrt frei von Signalstörungen, Baumaßnahmen und Böschungsbränden verläuft…

Passend zur „Train-Tour“ verschenkt Moddi sein Cover des Vashti Bunyan-Klassikers „Train Song“, dazu gibts obendrauf noch  die norwegische Version des Liedes, die bereits vom im vergangenen Jahr erschienenen Album „Kæm va du?“ bekannt ist.

Moddi auf Tour: 26. April – Essen, Grend / 27. April – Nürnberg, K4 Zentralcafé / 28. April – Mainz, Schon schön / 29. April – Bremen, Lagerhaus / 30. April – Dresden, Tonne / 1. Mai – Freiburg, Räng Teng Teng / 2. Mai – Reutlingen, Franz K. / 3. Mai – Marburg, KFZ.

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P.S. Sehr großartig ist übrigens auch dieses „Train Song“-Cover von Feist und Benjamin Gibbard.

Weihnachtliches: Town of Honey Rocks

Damit, dass die About Songs Christmas Tour scheinbar prinzipiell nicht bei mir in der Gegend Halt macht, habe ich mich in den letzten Jahren zähneknirschend abgefunden, denn zumindest bleibt auch diesmal ein hübsches, gemeinsames Weihnachtslied der an der adventlichen Konzertreise beteiligten Künstler – Town of Saints, Honig und Dad Rocks! – hängen.

Town of Honey Rocks wurde der kurzfristige Zusammenschluss getauft, dessen „Old Friend“ es zum kostenlosen Download gibt:

Justin Currie: Little Stars (vom neuen Album)

Obwohl sich Del Amitri nie offiziell aufgelöst haben und ein Comeback – wie momentan bei so vielen Bands – nicht gänzlich ausgeschlossen ist, ist es vor allem Frontmann Justin Currie, der uns mehr oder weniger regelmäßig mit neuer Musik versorgt. Am 16. August ist es wieder einmal soweit, denn dann erscheint mit „Lower Reaches“ das dritte Soloalbum des 48 Jahre alten Schotten, auf das es schon jetzt mit dem ziemlich ergreifenden „Little Stars“ einen kleinen Vorgeschmack gibt. Bei Gefallen könnt Ihr Euch den Song im Tausch gegen eine Mailadresse kostenlos herunterladen.

Download: The Paper Kites

Foto: Sarah Powys

Foto: Sarah Powys

Der Umzug ist gemeistert, aber trotzdem gibt es in den kommenden Tagen und Wochen noch jede Menge zu tun. Falls Ihr am Wochenende allerdings Zeit habt, um ein wenig die Füße hochzulegen, solltet Ihr Euch dabei die drei Songs von The Paper Kites anhören, die es bei Noisetrade zum kostenlosen Download gibt. Bei den Paper Kites handelt es sich um ein aufstrebendes junges Folkpop-Quintett, das in seiner Heimat Australien für seine beiden EPs „Woodland“ und „Young North“ bereits mit viel Lob bedacht wurde und einen mehr als entspannten Eindruck macht. Im Laufe des Jahres soll außerdem noch ein Debüt-Album (das Lied im Video unten ist übrigens die erste Single daraus) erscheinen, auf das man durchaus gespannt sein darf…

Bad luck got in me, but I will survive.

Foto: Todd Roeth

Falls nun doch endlich einmal der Frühling kommen sollte (ich bin da recht zuversichtlich und habe vorsichtshalber schon einmal Tomaten angesät), verlangt das natürlich nach entsprechender Musik. Weniger Melancholie also und etwas mehr Wumms. Auftritt Langhorne Slim: Die Songs des Amerikaners sind zum Glück nicht aufgesetzt fröhlich, sondern bekommen einen ziemlich mitreißenden Spagat aus unterschwelliger Traurigkeit, Eingängigkeit und einer Prise Wahnsinn hin.

Noistrade spendiert eine fünf Songs starke EP von Langhorne Slim – wer danach (wie ich) Lust hat auf mehr, sollte unbedingt zum jüngst bei Ramseur Records erschienenen neuen Album „The Way We Move“ greifen.

The Oh Hello´s: Through the Deep, Dark Valley

The Oh HellosMumford & Sons füllen mühelos die größen Hallen, werden mit Preisen geradezu überschüttet und verkaufen mehr Platten als irgendwer sonst. Ganz unverdient ist dieser Erfolg sicher nicht, aber nüchtern betrachtet ist die Musik der Engländer doch recht eindimensional, folgt sie doch stets der bewährten Formel „Banjo + Mitgeh-Refrain = Hit“. Die Geschwister Maggie und Tyler Heath alias The Oh Hello´s schlagen zwar in eine ganz ähnliche Kerbe, sind aber deutlich vielseitiger als Mumford & Sons. „Through the Deep, Dark Valley“, das via Noistrade kostenlos (bzw. gegen eine kleine Spende) erhältliche Debüt der Texaner, pendelt gekonnt zwischen Folk-Stompern und ruhigeren Tönen, ist sehr abwechslungsreich arrangiert und besticht mit dem hervorragenden Wechselgesang der beiden Geschwister. Ein perfekter musikalischer Begleiter für den hoffentlich bald in Fahrt kommenden Frühling – aber hallo!

Gutes für lau (1)

Foto: Stephan Keereweer (www.stephankeereweer.nl)

„The Silent Sea“ von Town of Saints ist zwar bereits Anfang September erschienen (und bei Bandcamp zu einem frei wählbaren Preis erhältlich), aber dennoch gerade wieder besonders aktuell, spielt das in Groningen beheimatete niederländisch/finnische Duo Harmen Ridderbos und Heta Salkolahti im Dezember doch im Rahmen der About Songs Christmas Tour eine Reihe von Konzerten in Deutschland. Sicherlich ein schlauer Schachzug, Town of Saints dafür zu gewinnen, denn die vier Songs der neuen EP versprühen durchaus einen Funken vorweihnachtlicher Erhabenheit, wobei der zupackende, warmherzige Folk natürlich zu allen Jahreszeiten bestens funktionieren dürfte. Unbedingt zugreifen!

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Ganz neu und ähnlich empfehlenswert ist „Firelight“, die bei Bandcamp zu einem frei wählbaren Preis erhältliche Debüt-EP von Daniel Inouwa. Die ganz großen Gipfel der Originalität mögen zwar nicht erklommen werden, aber an sich hinterlässt der Londoner – ein weiterer melancholischer Singer/Songwriter mit akustischer Gitarre und sehnsuchtsvoller Stimme – mit seinen ruhigen Songs einen mehr als ordentlichen Eindruck. Noch in diesem Jahr soll mit „A Little Piece of Home“ eine zweite EP folgen, ein Album ist für 2013 geplant. Da darf man sich jetzt schon drauf freuen.

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Das Fossil Collective aus Leeds hat jüngst seine neue EP „On & On“ veröffentlicht – obendrauf gibts jetzt als kleines Schmankerl ein sanft folkiges Cover des Klassikers „The Power of Love“ von Frankie Goes To Hollywood als kostenlosen Download.

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P.S. Die „name your price“-Option bei Bandcamp beinhaltet zwar die Möglichkeit, die angebotene Musik auch kostenlos herunterzuladen. Falls Ihr aber gerade ein wenig Geld auf der hohen Kante habt und die Künstler unterstützen möchtet, solltet Ihr das unbedingt tun. Danke! 

Koria Kitten Riot: Zwei neue Songs

Im Frühjahr bereitete uns Antti Reikko alias Koria Kitten Riot mit seinem Album „The Lows & The Highs“ bereits viel Freude. Nun verschenkt der Finne zwei Songs, die es damals nicht auf die Platte geschafft haben – sicher nicht wegen mangelnder Qualität, denn „12345678“ und vor allem „A Folk Song For Me“ sind ziemlich großartig ausgefallen.